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Akku-Heckenscheren

Hecken sind für Gärten oft unerlässlich. Dabei sind sie nicht nur allein Gestaltungselement, sondern erfüllen eine konkrete Funktion als Grundstücksgrenze, Wind- und Sichtschutz oder Schattenspender im Sommer. Der Gartenbesitzer kann heutzutage für den Rückschnitt auf elektrisch betriebene und Akku-Heckenscheren zurückgreifen, die ihm die Arbeit deutlich erleichtern. Nicht nur bei der Auswahl der Geräte, sondern ebenso beim Hecke schneiden selbst ist allerdings einiges zu beachten.

Hecke schneiden – Wann ist der beste Zeitpunkt?

Die Hecke wird einmal oder gegebenenfalls zweimal im Jahr geschnitten, das ist abhängig von der Gehölzart. Feldahorn wächst schneller und muss öfters in Form gebracht werden, bei Hainbuche oder Rotbuche genügt der einmalige Schnitt. Der erste Schnitt erfolgt Mitte bis Ende Februar, der zweite um den Johannistag herum, das ist der 24. Juni. Frühjahrsblüher, wie Forsythien, sollten nicht bereits im Februar, sondern erst nach der Blüte geschnitten werden. Eine besondere Herausforderung ist es dabei, die Hecke gerade zu schneiden. Mit einer Schnitthilfe, zum Beispiel einem Holzbalken oder einer zwischen zwei Stäben gespannten Schnur, wird ein ungleichmäßiger Schnitt verhindert. Es ist ebenfalls darauf zu achten, dass die Hecke unten nicht schmaler als oben geschnitten werden, da die oberen Zweige schneller wachsen als oben. Zudem besteht die Gefahr, dass sich die Hecke selbst beschattet. Die Akku-Heckenschere ist beim Schneiden stets mit ausgestreckten Armen parallel zur Hecke zu halten.

Das ist beim Rück- und Formschnitt zu beachten

Wer seine Hecke in Form bringen will, darf die Heckenschere nur unter bestimmten Voraussetzungen und in einem ganz bestimmten Zeitraum ansetzen, so regelt es das Bundesnaturschutzgesetz. In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September ist es demnach verboten, Hecken stark zurückzuschneiden oder gar auf den Stock zurückzusetzten, sprich bis knapp über den Boden zu kürzen. Gartenbesitzer, die ihre Hecke lediglich in Form bringen oder etwas zurückschneiden möchten, ist das Hecken schneiden jedoch ganzjährig gestattet. Sie sollten lediglich darauf achten, dass sich in den Hecken, Gebüschen und anderen Gehölzen keine brütenden Vögel befinden.

Das Schneiden der Hecke ist unerlässlich, damit sie sich optimal verzweigen und blickdicht wachsen kann. In Frühjahr, insbesondere Mitte Februar und Anfang März, ist der richtige Zeitpunkt, um der Hecke im Garten einen Form- oder Rückschnitt zu verpassen. Während der Rückschnitt nur zwischen Anfang Oktober und Ende Februar gestattet ist, ist der Formschnitt das ganze Jahr über erlaubt. Dabei werden lediglich herauswachsende Äste gekürzt. Im Februar stehen die Triebe noch nicht voll im Saft, sodass die Hecke den Schnitt jetzt besser verträgt. Über den Oktober hinaus sollte die Hecke allerdings nicht geschnitten werden, da sonst Frostschäden möglich sind. Deshalb sollte der Heckenschnitt auch immer über -5 Grad Celsius erfolgen. Einige Pflanzen hingegen sind sonnenempfindlich. Der Buchsbaum zum Beispiel sollte nur an Tagen geschnitten werden, an denen es bewölkt ist.

Akku-Heckenschere oder Benzin-Variante? Vor- und Nachteile

Für den Heckenschnitt können unterschiedliche Schneidwerkzeuge zum Einsatz kommen. Neben der traditionellen manuellen Heckenschere bieten sich elektrische und Akku-Heckenscheren an. Erstere haben allerdings den Nachteil, dass sie von einer Stromquelle abhängig und kabelgebunden sind, wodurch die Gartenarbeit möglicherweise beeinträchtigt wird. Akku-Heckenscheren sind flexibler und deutlich leiser. Zudem gibt es Benzin-Heckenscheren, die allerdings sehr viel Lärm und Abgase verursachen. Demgegenüber ist die Akku-Variante deutlich umweltfreundlicher, aber nicht ganz so leistungsstark.

Akku-Hochheckenschere und -Teleskopheckenschere für große Hecken

Welches Gartengerät zum Hecke schneiden genutzt wird, hängt nicht zuletzt auch von der Höhe der Hecke und der Gehölzart ab. Langstiel-Heckenscheren bieten sich an, wenn kleine Bäume und hohe Sträucher zurückgeschnitten werden sollen. Mit einem Teleskoparm kann die Heckenschere an die jeweilige Wuchshöhe angepasst werden, sodass Schnittarbeiten in einer Höhe von drei bis fünf Metern möglich sind. Beim Kauf einer FUXTEC FX-MT252ER Multitool 5in1 Benzin Motorsense beispielsweise ist bereits eine ein Meter lange Verlängerung für hohe Reichweiten im Lieferumfang enthalten. Mit derartigen Multitools, wie auch der FUXTEC FX-MT152 Multitool 4in1 Benzin Motorsense oder der FUXTEC FX-MT152E Multitool 5in1 Benzin Motorsense, sind auch dicke Äste kein Problem. Denn mit dem im Set enthaltenen Hochentasteraufsatz lässt sich die Heckenschere einfach zum Astschneider auch für große Höhen umfunktionieren.

Welche Schwertlänge eignet sich zum Schneiden der Hecke?

Nicht zuletzt spielt auch die Schwertlänge eine wichtige Rolle und sollte vor dem Kauf einer Benzin- oder Akku-Heckenschere bedacht werden. Zu berücksichtigen ist, dass die Schwertlänge die gesamte Länge der Schere umfasst. Sie beträgt im Durchschnitt etwa 50 Zentimeter. Die Schnittlänge ist damit also deutlich geringer. Bei handelsüblichen elektrischen Heckenscheren liegt die Schnittlänge bei 40 bis 70 Zentimetern, das heißt die Schwertlänge fällt deutlich größer aus. Heckenscheren mit kurzer Schwertlänge sind für präzise Arbeiten und kleine Hecken oder Büsche geeignet und sind leichter. Eine höhere Leistung bringen dagegen Heckenscheren mit einer größeren Schwertlänge, sie sind aber auch deutlich schwerer. Sie eignen sich für große Hecken und wenn der Schnitt nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt. Die FUXTEC Profi Heckenschere FX-MHP126 mit XXL Schwert hat zum Beispiel eine Schnittlänge von 80 Zentimetern, während die Schnittlänge der 20V Akku-Heckenschere SET FX-E1HS20 FUXTEC mit 52 Zentimetern etwas kleiner ausfällt, dafür aber auch leichter in der Anwendung ist.

Darüber hinaus ist 20V Akku-Heckenschere SET FX-E1HS20 ein gutes Beispiel dafür, dass viele mit Akku betriebene Gartenhelfer mit anderen Geräten kompatibel sind. So lässt sich der Akku der FX-E1HS20 auch für andere Fuxtec-Gartengeräte einsetzen, zum Beispiel für die Hochheckenschere, den Rasentrimmer, Laubbläser, Winkelschleifer oder die Säbelsäge.

Heckenscheren für die Gartenarbeit richtig pflegen und aufbewahren

Damit die Benzin-Heckenscheren und Akku-Hochheckenscheren möglichst lange im Einsatz bleiben, ist die regelmäßige Pflege und Wartung unerlässlich. Für die optimale Gartenpflege muss das Schneidwerkzeug neben der Reinigung nach jedem Gebrauch in bestimmten Abständen geschärft werden. Gerade Harz und die Arbeit an dicken Ästen lässt die Klingen abstumpfen. Dafür werden die Messer oder Klingen zunächst demontiert und mit einem weichen Tuch gereinigt. Zum Schärfen eignet sich eine Flachfeile oder ein Multimaster mit Diamant-Aufsatz, wobei immer in Richtung der Schneidekante gefeilt wird. Im Anschluss werden mit einem Abziehstein die Kanten geglättet und die Klingen mit einem Korrosionsschutz behandelt. Für die Pflege empfiehlt es sich, das Klingenblatt einzuölen und in einem Tuch eingeschlagen zu lagern.