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Akku-Kettensäge von Fuxtec

Wo nicht mehr nur Hecken oder kleine Sträucher geschnitten werden müssen, sondern Bäume und Äste, sind Gartengeräte wie die Akku-Motorsäge oder Akku-Kettensäge gefragt. Sei es zum Ausästen oder Zuschneiden von Kamin- und Brennholz. Neben unterschiedlichen Geräten, die für das Schneiden zur Auswahl stehen, gilt es zunächst auch rechtliche Grundlagen zu beachten. Aber auch die Pflege und Aufbewahrung, der fachgerechte Wechsel von Öl und Sägekette oder das Schärfen der Motorsägenkette gehören nach der Anschaffung einer Kettensäge zu den regelmäßigen Handgriffen.

Holz schneiden mit der Motorsäge: Wann ist ein Kettensägeschein notwendig?

Manche Grundstücke und Gärten sind nicht nur durch Hecken, Beete, Sträucher oder Obstbaumreihen aufgeteilt und strukturiert. Große Koniferen oder Laubbäume, die über die Jahre mächtig in die Höhe und Breite gewachsen sind, finden sich nicht selten in so manchen Gärten. Hier können kräftige Rückschnitte angebracht sein, die mit einer Heckenschere nicht mehr zu leisten sind. Für derartige Holz- und Baumarbeiten heißt es ran an die Akku-Kettensäge. Der Einsatz von Motorsägen eignet sich vor allem für das Ausästen von Bäumen und Sträuchern sowie für das Sägen von Brennholz im eigenen Garten. Zu beachten ist jedoch, dass unter bestimmen Umständen ein Kettensägeschein erforderlich sein kann.

 

Wann ist ein Kettensägeschein notwendig?

Für den ausschließlichen privaten Gebrauch im eigenen Garten, auf dem eigenen Grundstück oder dem privaten Wäldchen ist der Schein nicht notwendig. Für gewerbliche oder berufliche Zwecke ist er dagegen Pflicht und gesetzlich vorgeschrieben. Das ist auch der Fall, wenn die Sägearbeiten beim Nachbarn stattfinden, sprich auf dem Grundstück Dritter. Verboten ist das zwar nicht, kommt dabei jedoch jemand zu Schaden, kann das sehr teuer werden. Ein Kettensägenschein ist darüber hinaus erforderlich für Schnittarbeiten in öffentlichen Wäldern, Forstanlagen oder bei Sägearbeiten im öffentlichen Straßenverkehr und bei der Bahn. Über das zuständige Forstamt der Stadt oder Gemeinde lässt sich in Erfahrung bringen, wo ein Kurs für den Motorsägenschein gebucht werden kann. Dieser kostet im Durchschnitt zwischen 50 und 400 Euro, je nachdem wieviel Stunden absolviert werden.

 

Sicherheitshinweise zum Sägen von Brennholz mit einer Kettensäge

Egal ob für den privaten oder beruflichen Zweck, bei der Arbeit mit einer Kettensäge sind Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um Verletzungen zu vermeiden. Neben fester Kleidung und festem Schuhwerk ist Schutzbekleidung empfehlenswert, wie zum Beispiel eine Schutzbrille, eine Schnitzschutzhose oder Lederhandschuhe. Für die sichere Handhabung ist die Motorsäge fest mit beiden Händen an den Griffen zu halten und dicht am Körper zu führen. Der sichere Stand, bei dem die Beine auseinander und die Füße leicht versetzt stehen, gibt zusätzlichen Halt. Damit Holz und Äste beim Sägen nicht verrutschen, ist ein Sägebock unerlässlich. Hierzu bietet Fuxtec etwa den FUXTEC FX-SH1.0 Sägebock mit Kettensägenhalter oder FUXTEC FX-SH2.0 Metall-Sägebock an.

 

Welche Vorteile haben Akku-Kettensägen gegenüber Benzin- und Elektro-Motorsägen?

Zum Schneiden von Holz haben Grundstücks- und Gartenbesitzer die Wahl zwischen Elektro-, Benzin- und Akku-Kettensägen. Während bei ersteren das Stromkabel für die Schneidarbeiten hinderlich sein kann, ist der Bewegungsradius mit Akku-Motorsägen keinesfalls eingeschränkt. Sie eignen sich für kleine Grundstücke und gelegentliche Schnittarbeiten. Außerdem sind sie deutlich leiser als benzinbetriebene Kettensägen. Die wiederum haben den Vorteil, dass sie eine höhere Leistung haben und sich auch für Baumschnitte eignen. Allerdings verursachen sie Abgase, wohingegen die Elektro- und Akku-Kettensägen leise und umweltschonend sind. Akku-Kettensägen punkten darüber hinaus damit, dass sie mit vielen anderen Akku-betriebenen Geräten kompatibel sind. Der Hochleistungs-Lithium-Ionen-Akku der 40V Akku Kettensäge E212C FUXTEC ist so beispielsweise auch in Rasentrimmern, Heckenscheren oder Laubbläsern von Fuxtec problemlos einsetzbar. Akku-Kettensägen eignen sich so für jeden, der für seine Arbeiten mehrere Gartengeräte benötigt, auf Lärmschutz Rücksicht nimmt, aber nur gelegentlich in kleinerem Umfang Äste oder Bäume zurückschneidet.

 

Hilfestellungen beim Kauf

Damit Sie sich beim Kauf für die richtige Säge entscheiden, gibt es ein paar Faktoren zu beachten. Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, geben wir im Folgenden einen Überblick über Kettenarten, Kettenteilung und das Schwert, das die Kette führt.

 

Die richtige Kettenart

In erster Linie wird zwischen zwei Kettenarten unterschieden: den Halbmeißel- und den Vollmeißelketten. Bei der Halbmeißelkette handelt es sich um die bedienfreundlichere Variante. Sie weist einen abgerundeten Übergang zwischen der vertikalen und der horizontalen Schneide auf. Das sorgt für weniger Widerstand zwischen Sägekette und Holz. Sie ist weicher in der Handhabung und eignet sich daher besser für liegendes Holz sowie den privaten Gebrauch, um zum Beispiel Brennholz zu bearbeiten. Entsprechende Akku-Kettensägen besitzen eine geringere Leistung, dafür nutzen sich die Ketten weniger schnell ab und sind leichter zu schärfen. Vollmeißelketten haben einen kantigen Übergang zwischen den beiden Schneiden. Dadurch bearbeiten sie das Holz mit mehr Kraft, nutzen sich aber auch schneller ab. Durch ihre Form sind sie zudem schwerer nachzuschleifen. Akku-Kettensägen mit diesem Kettentyp weisen mehr Leistung auf und sind für den professionellen Handwerker gedacht, der maximale Power benötigt.

 

Welche Kettenteilung ist die Richtige

Die Kettenteilung beschreibt den Abstand zwischen drei Nietbolzen geteilt durch 2 Zoll. Gängige Formate sind 1/4“, 3/8“, 3/8“ Hobby, 0,325“ und 0,404“. Davon finden 1/4“ und 0,404“ keine Anwendung bei Akku-Kettensägen der Einstiegs- und Mittelklasse. Beide sind für den semi-professionellen Bereich gedacht, wie bei Holzerntemaschinen, Carvings oder der Baumpflege. 3/8“ Hobby ist typisch für Privatanwender, die handlichere Geräte nur zur Baumpflege und zum Zerschneiden von kleineren und mittleren Ästen nutzen. 3/8“-Ketten sind die Universallösung, die zumeist bei Benzin-Kettensägen verwendet wird. 0,325“-Ketten sind ebenfalls eher im semi-professionellen Bereich zu finden, insbesondere bei Kettensägen mit höherer Leistung.

 

Was es beim Schwert zu beachten gibt

Die wichtigsten Faktoren beim Schwert sind die Form und die Länge. Für den privaten oder Hobbybereich gibt es eine spezielle Schwertform, die vorn schmaler zuläuft. Das macht sie weniger anfällig für den gefährlichen Rückschlag und leichter zu handhaben. Gleichzeitig verschleißen sie schneller. Die semi-professionelle Form ist gleichbleibend breit. Das macht sie akkurater, aber die Gefahr des Rückschlags steigt. Dazu ist sie etwas schwerer zu handhaben. Der zweite Faktor ist die Länge. Allgemein gilt: Je kürzer das Schwert, desto handlicher die Kettensäge. Im Hobbybereich sind Schwertlängen von 25 bis 28 Zentimeter üblich. Akku-Kettensägen mit mehr als 40 Zentimeter sind auf dem semi-professionellen Gebiet weitverbreitet, etwa zum Fällen stärkerer Bäume. Die Schwertlänge ist außerdem abhängig von der Motorleistung: Mindestens drei PS oder 2,2 Kilowatt sind ab 40 Zentimeter nötig.

 

Ölwechsel mit dem passenden Öl für die Motorsäge

Unabhängig vom Antrieb muss jede Kettensäge regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehört, dass das Öl nachgefüllt wird, die Sägekette gewechselt und die Motorsägenkette geschärft wird. Für den Ölwechsel bieten sich unterschiedliche Öle an. Mineralische Öle sind empfehlenswert, wenn die Akku-Kettensäge nur gelegentlich zum Einsatz kommt. Sie sind länger haltbar als pflanzliches Öl, das deutlich schneller verbraucht werden muss. Durch seine hervorragenden Fließeigenschaften eignet es sich für den häufigen Gebrauch. Vor dem Nachfüllen des Öls ist jedoch der Öltank zu reinigen, wobei möglichst keine Schmutzpartikel in den Tank gelangen sollten. Der Deckel sollte dabei ebenfalls sauber sein. Um die Kette im Anschluss gleichmäßig zu schmieren, sollte sie einige Minuten laufen, ohne etwas damit zu schneiden.


Sägekette spannen, schärfen und auswechseln – So klappt es

Verschleißt eine Kette sehr schnell oder macht die Kettensäge merkwürdige Geräusche, ist es möglich, dass die Sägekette nicht richtig gespannt ist und nicht mehr auf die Führungsschiene passt. Deshalb ist vor jedem Einsatz die Kettenspannung zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Das ist mittels der Spannschraube möglich, wobei einige Kettensägen bereits über eine Schnellspannung verfügen. Ist die Sägekette stumpf und sind die Schneidzähne sehr stark abgenutzt muss nicht unbedingt gleich ein Kettenwechsel erforderlich sein. Zunächst kann die Kette nachgeschärft werden. Das gelingt etwa mit einer Rundfeile, wobei die Feile waagerecht zur Schiene in Vorwärtsrichtung geführt wird. Um Winkelfehler zu vermeiden, können Feilhilfen und Schärfgitter für eine bessere Führung genutzt werden. Der richtige Winkel kann von Hersteller zu Hersteller variieren, liegt meist aber etwa um die 30 Grad.

Nachdem die linken und rechten Schneidzähne geschärft sind, wird zum Schluss die Höhe der Tiefenbegrenzer mit einer Flachfeile unter Verwendung einer Tiefenbegrenzerlehre angepasst, damit sie nicht zu flach oder zu tief geraten. Ist es trotzdem notwendig, die Kette zu wechseln, sollte darauf geachtet werden, wie herum die Sägekette auf das Antriebsrad und die Führungsschiene gesetzt wird. Die Hobelzähne sollten auf der Oberseite der Führungsschiene immer nach vorn zeigen. Andernfalls wird die Sägekette schneller verschleißt und im schlimmsten Fall sogar beschädigt.